Freitag, 31. August 2012

#.Kapitel 2.

 Die erste Begegnung

Sie schloss so schnell es ging die Kellertür auf. War es wohl noch da? Was wollte es von ihr?
Nur mit einem Sweatshirt, kurzer Sporthose und Crocs bekleidet begab sie sich in den hintersten teil des Gartens.
>>Hallo? << fragte sie in die Dunkelheit aber es regte sich nix.
>>Hey! Komm raus ich hab dich gesehen! Wer bist du? << fragte sie wieder. Nix, sie blieb stehen und starrte in die Hecke.
War es vielleicht doch nur eine Erscheinung ihrer Fantasie? So etwas ist ihr schon einmal passiert, als sie 9 war sie Fest davon überzeugt das in ihrem Haus ein kleine Zwerg namens K’tanaqe lebte. Er verfolgte sie überall hin aber böse, fies oder gemein war er nicht. Nie sprach ’K’tanaqe’ auch nur ein Wort mit ihr, egal wie sehr sie es wollte. Als sie ihren Eltern von dem kleinem Zwerg erzählte, schmunzelten diese nur über ihre lebhafte Fantasien und meinten sie seihe schon zu alt für unsichtbare Freunde und solle sich echte, menschliche suchen. Als sie nach zwei Jahren immer noch darauf bestand das K’tanaqe bei ihnen lebt haben ihre Eltern sie zu einem Psychiater gebracht, nach einigen Sitzungen fuhren sie, mit ihren Eltern zusammen, zu dem Flughafen in der Näher der Nachbarstadt. K’tanaqe flog in ein sehr, sehr weit entferntes Land zu seiner Familie, wo Alaska ihn nie besuchen kommen durfte. Aus dem einfachen Grund dass Menschen dort nicht erlaubt waren. Danach kam K’tanaqe nie wieder.

Ein rascheln in der Hecke. Alaska ging ein paar Schritte zurück. >>Wer bist du?! Was willst du?!<< sagte sie leicht panisch als sie merkte das sie sich die Gestalt also doch nicht eingebildet hatte.
Ihr Herz hämmerte so laut das es ihr fast den Atem abschnürte als die Gestalt mit den roten Augen aus einer Lücke in der Hecke kam.
Alaska ging noch ein paar schnellere Schritte zurück immer mit dem Blick auf die Gestalt die größer war als sie ihr vorher erschien. Erst als sie einen Schmerz im hintern spürte wurde ihr Klar das sie gestolpert ist. Ihr Atem wurde Schneller, ihr Herz pochte laut. Die war kein Hund und auch kein Dachs. Das war ein Wolf!
>>Beruhige dich und komm mit! Es ist an der Zeit…<< sprach der Wolf in einem Beruhigendem Ton zu ihr.
>>Nein! << brachte sie hervor und bemühte sich nicht das bewusst sein zu verlieren >>Sag mir zuerst wer du bist und was du von mir willst! <<.
>>Das werde ich dir später erklären. Nun komm mit wir dürfen keine Zeit verlieren! <<.
Sie stand auf, zupfte ein paar Blätter und Äste aus ihren noch ungekämmten, langen Braun-Blonden Haaren und folgte ihm.

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